
Statt Karten-App: Tabula Peutingeriana
Auf der ältesten Landkarte der Welt, der Tabula Peutingeriana ist unser Winkel der Toskana bereits vermerkt. Während Florenz, Siena oder Mailand gerade mal mit zwei kleinen Häuschen abgebildet sind, hat der Ort Aquas Volaternas einen Palast mit Innenhof verdient. Damit ist, nach aktuellem Stand der Geschichtswissenschaft, der Complesso Sacro-Termale Etruso di Bagnone gemeint. Er liegt 20 km neben unserem Hof und wurde erst Ende der ’80er Jahre ausgegraben. Hier nutzen bereits die Etrusker das Heilwasser der natürlichen warmen Quellen. Sprudelndes warmes Wasser muss zur damaligen Zeit der Gipfel der Gefühle gewesen sein. Hinter seiner Heilkraft vermutete man eine göttliche Macht, wie sich aus den mannigfaltigen Votivgaben schließen lässt, die dort gefunden wurden. Dieser Ort war ein Hotspot der Schönen und Reichen, ein Kurort für Wohlbetuchte. Denn bestimmt verzichteten sie nicht hier auch nicht auf weltliche Vergnügen. Dafür waren sie viel zu sehr Liebhaber von gutem Essen, Musik und Luxus.
Die Tabula Peutingeriana, ein UNESCO-Weltdokumentenerbe, ist die mittelalterliche Abschrift einer römischen Straßenkarte. Diese weltweit älteste erhaltene Landkarte ist mit ihren fast 7 Metern Länge vielleicht etwas unhandlich und ungenau im Vergleich zu heutigen Karten-Apps. Aber sie ist bereits erstaunlich vollständig. Von Britannia bis nach India überspannt sie die Welt, wie sie die Römer damals kannten. Das gesamte römische Straßennetz, mit Pferdewechsel-Stationen und Tagesetappen zwischen den Verkehrsknotenpunkten ist auf ihr eingezeichnet.

Statt Karten-App: Die Tabula Peutingeriana
Auf der ältesten Landkarte der Welt, der Tabula Peutingeriana ist unser Winkel der Toskana bereits vermerkt. Während Florenz, Siena oder Mailand gerade mal mit zwei kleinen Häuschen abgebildet sind, hat der Ort Aquas Volaternas einen Palast mit Innenhof verdient. Damit ist, nach aktuellem Stand der Geschichtswissenschaft, der Complesso Sacro-Termale Etruso di Bagnone gemeint. Er liegt 20 km neben unserem Hof und wurde erst Ende der ’80er Jahre ausgegraben. Hier nutzen bereits die Etrusker das Heilwasser der natürlichen warmen Quellen. Sprudelndes warmes Wasser muss zur damaligen Zeit der Gipfel der Gefühle gewesen sein. Hinter seiner Heilkraft vermutete man eine göttliche Macht, wie sich aus den mannigfaltigen Votivgaben schließen lässt, die dort gefunden wurden. Dieser Ort war ein Hotspot der Schönen und Reichen, ein Kurort für Wohlbetuchte. Denn bestimmt verzichteten sie nicht hier auch nicht auf weltliche Vergnügen. Dafür waren sie viel zu sehr Liebhaber von gutem Essen, Musik und Luxus.
Die Tabula Peutingeriana, ein UNESCO-Weltdokumentenerbe, ist die mittelalterliche Abschrift einer römischen Straßenkarte. Diese weltweit älteste erhaltene Landkarte ist mit ihren fast 7 Metern Länge vielleicht etwas unhandlich und ungenau im Vergleich zu heutigen Karten-Apps. Aber sie ist bereits erstaunlich vollständig. Von Britannia bis nach India überspannt sie die Welt, wie sie die Römer damals kannten. Das gesamte römische Straßennetz, mit Pferdewechsel-Stationen und Tagesetappen zwischen den Verkehrsknotenpunkten ist auf ihr eingezeichnet.
